Nr. 3 - Perfektionsloge 'Splendor Solis' im Gewölbe der Elbe

Schottischer Ritus AASR Splendor Solis

 


Die Arbeiten finden im Odd Fellow - Logenhaus, Rothenbaumchaussee, Hamburg, statt.

Die Arbeiten fangen um 14 Uhr an.

 

Sonntag 22.01.2017        4.° Auf/Annahme (mit maurerischer Bekl.)

Sonntag 19.02.2017        4.° Kolloquium (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 19.03.2017        4.° TA (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 09.04.2017        4.° Kolloquium (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 21.05.2017        4° TA (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 18.06.2017        4.° Instruktion (mit maurerischer Bekleidung )

Juli         Urlaub

August   Urlaub

Sonntag 24.09.2017       14.° TA (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 15.10.2017         4.° TA (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 26.11.2017          9.° TA (mit maurerischer Bekleidung)

Sonntag 10.12.2017          Fest Johannes des Evangelisten/4.°  (mit maurerischer Bekleidung).

Evtl. Änderungen vorbehalten

Weitere Informationen und die Arbeitstermine der Perfektionsloge "Splendor Solis" erhalten sie unter der Emailadresse: info@splendor-solis-hamburg.de

 


 

Zum Namen unserer Perfektionsloge Splendor Solis

 

„Lux  lucens in tenebris“, „Splendor Solis“ = Sonnen-Glanz.

  

Da sich der AASR ab dem 4° unter anderem sowohl mit Alchemie („Wissenschaft aller Wissenschaften“) als auch mit Hermetik (nach Hermes Trismegistos, legendärer Begründer der Hermetik) beschäftigt, fanden wir die alchemistischen Texte des „Splendor Solis“ (1582) des Salomon Trismosins für uns sehr passend. Die Handschrift „Splendor Solis“ ist ein illustriertes alchemistisches Manuskript in mitteldeutscher Spache aus dem 16. Jahrhundert.

Dort heißt es u.a.: „Die aus der Dunkelheit aufsteigende, gereinigte kosmische Sonne verbindet sich am Ende des alchemistischen Werks mit der Erde…“   

„Splendor Solis“ beschreibt  den Weg der „Königlichen Kunst“, bzw. ist die „Königliche Kunst“, bei der Suche nach dem philosophischen „Stein der Weisen“.

Mit den 22 Miniaturen stellt die Prunkschrift nicht nur das schönste Kunstwerk der Alchemie dar; sie führt den Adepten auch auf eine höhere geistige Ebene, weil sie der materiellen Goldmacherei gänzlich den Boden entzieht, und den Sonnenglanz vor allem als himmlischen Leitstern zu hochgradigen Erkenntnissen erstrahlen läßt. Wenn man die Schrift und die Miniaturen richtig zu lesen und zu deuten versteht, wird hier der Einweihungsweg zu einem solaren Bewußtsein (Sonnenglanz) symbolisiert.

Dem Einzuweihenden eröffnet sich ein geistig-spiritueller, alchemistischer Erkenntnisweg, der nur von den mystischen Initiatenorden in ihren verborgenen Tempeln gelehrt wurde, und wird.

 

Wer diese Handschrift und die Illustrationen richtig zu deuten versteht, dem ruft jener vertraute Dichter, dessen entfachtes Herdfeuer beständig lodert, die wichtigste Botschaft zu:

 

Was diese Wissenschaft betrifft  -

Es ist so schwer, den falschen Weg zu meiden,

Es liegt in ihr so viel verborgnes Gift,

Und von der Arznei ist’s kaum zu unterscheiden.

Am besten ist’s auch hier, wenn Ihr nur  e i n e n  hört

Und auf des Meisters Worte schwört.

Im ganzen  -  haltet Euch an Worte!

Dann geht Ihr durch die sichre Pforte

Zum Tempel der Gewißheit ein.

(Br.: Johann Wolfgang von Goethe)